21. April 2015

Bildbearbeitung in PowerPoint – Wissensstufe 5

Einfache Bilder beim Vortrag sind langweilig. Peppen Sie Ihre Fotos sehr variabel auf!

Fotos einsetzen heißt oft auch: passende Örtlichkeiten anhand von Landkarten visualisieren. Lernen Sie viel Ungewöhnliches in diesem Blogbeitrag.

Da das Verschönern der Fotos relativ leicht mit den Standard-Funktionen erfolgt, möchte man oft trotzdem noch mehr. Dies ist selbstverständlich möglich, aber beinhaltet doch einen gewissen Aufwand.

In diesem Beitrag werden folgende Themen vorgestellt:

  • Optisch ungewöhnliche Bilder erstellen
  • Richtiger Einsatz von Landkarten
  • Weitere Tipps & Tricks bei der Bildbearbeitung

Optisch ungewöhnliche Bilder erstellen

Präsentieren Sie Ihr Foto im Polaroid-Design

Obwohl die Polaroid-Technik heute kaum aktuell ist kennen viele diese doch noch und als Eyecatcher ist sie gut einsetzbar. Entwerfen Sie ein Rechteck mit einem Quadrat im oberen Bereich und fügen Sie dort ein Foto ein. Falls es verzerrt dargestellt wird, beschneiden Sie es vorher auf das gewünschte quadratische Maß. Gruppieren Sie dann den Rahmen und das Foto, damit es später besser verschoben oder in der Größe verändert und bearbeitet werden kann.

Ist Ihr Folienhintergrund in einem Farbton gehalten reicht das Ergebnis mit dem weißen Rand des Polaroid-Fotos meist aus. Auf weißem Hintergrund können Sie jedoch den Eindruck verstärken. Über > Zeichentools > Format haben Sie bei > Schatten schon sehr viele Möglichkeiten. Variieren Sie hier bei den Detaileinstellungen wie > Größe, > Weichzeichnen etc. Selbst ein > Leuchten (rechts) kann die Optik des  Polaroid-Fotos unterstützen. Eine Spiegelung ist in diesem Fall eher nicht ratsam, da durch den unteren Abstand des Fotos zum Rand sich dieser in der Spiegelung dupliziert und zu weit weg ist.

Sie können die Gruppe auch mit einem 3D – Layout versehen. Achten Sie dabei darauf, dass der Wert bei den Abschrägungen nicht zu groß ist, da sonst der Eindruck vom Foto nicht mehr so realistisch ist. Markieren Sie dabei nur die ganze Gruppe, dann wird auch das Foto mit dem 3D – Effekt versehen –  also, ein Klick auch nochmal in den weißen Bereich des Rahmens innen. Übrigens: der freie Platz unten eignet sich sehr gut für Texte. Mit den 3D – Drehungen können Sie weitere Akzente setzen. Der optische Eindruck kann durch eine passende Animation zusätzlich unterstrichen werden.

Eine andere Möglichkeit – mit teilweise ähnlichen Ergebnissen – ist, die Gruppe in den Zwischenspeicher zu legen und als Bild (PNG) wieder einzufügen. Sie können dann wieder über > Bildtools die > Bildformatvorlagen benutzen. Aber nicht alle eignen sich für die Bearbeitung des Polaroid – Fotos (siehe im nächsten Bild rechts).

Bilderrahmen und Fotos

Ein klassischer Bilderrahmen wirkt gut in einer Präsentation. Das Prinzip ist wie unter 1.1. beschrieben. Der Bilderrahmen besteht aus einer Linie, die mit einem > 3D – Design  versehen wurde, um eine gewisse Dreidimensionalität zu erreichen. Außerdem ist die Linie mit einer graduellen Farbe belegt worden, damit es aussieht, als wenn das Bild von links beleuchtet würde.

Briefmarke als extreme Lösung

Ungewöhnlich, aber es erzeugt beim Betrachter wahrscheinlich ein Grinsen und erhöht auf diese Weise die Aufmerksamkeit. Aus verschiedenen Formen wurde mit der > Formen kombinieren > Formensubtraktion die Grundform der Briefmarke erstellt. In separaten Objekten sind die Texte und das Foto zusammen gruppiert und als PNG wieder eingefügt worden. Wenn Sie sie lediglich als Gruppe belassen und dann die Größe verändern, dann werden die Texte nicht proportional verändert.

Diese Briefmarken wirken insbesondere auf einem dunkleren, neutralen Hintergrund (links) oder mit entsprechender Schatten-Darstellung (rechts).

Arbeiten mit Landkarten

Landkartenausschnitte darstellen

Die Darstellung von geografischen Gegebenheiten aller Art ist immer wieder eine kleine Herausforderung für jeden User, zumal es digitale Medien jedem einfach machen, digitale Karten zu kopieren. Achten Sie jedoch stets auf eventuelle Bildrechte! (Die Ausschnitte hier stammen alle aus Google Maps).

Tipp: da Landkarten oft eine sehr feine Zeichnung haben und maßstabsabhängig detailliert sein können, testen Sie unbedingt vorher die Lesbarkeit im (späteren) Vorführraum. Auf den hinteren Plätzen ist oft nicht alles ausreichend zu erkennen. Mit einem (separat erstellten) Ausschnitt signalisiert man eine Vergrößerung der Karte.

Tipp: animiert wirkt die Vergrößerung wie echt. Erst die Fläche mit > Verblassen einblenden, dann die vier Linien mit > Wischen (von links) zeigen und kurz zeitlich versetzt (mit je nach Ausschnitt verkürzter Dauer) dann das Bild rechts, ebenfalls mit > Wischen erscheinen lassen.

Fotos als Landkartenfüllung

Beliebt sind Darstellungen, bei denen die Fläche einer Karte durch ein zum Thema passendes Foto symbolisiert wird. Dieses Design können Sie sich selbst recht schnell herstellen. Auf einer eingescannten Landkarte digitalisieren Sie Ihren gewünschten Umriss mit > Formen > Skizze am einfachsten. Als fertige Form können Sie wie üblich die Form mit einem Foto füllen (links).

Eine überraschende Variation sehen Sie im rechten Bild. Die Fläche ist hier mit einem Text gefüllt und das geht ganz einfach. Schreiben Sie in einer normalen Form Ihren Text (fett) immer wiederkehrend. Wenn sich der Text immer wiederholt, dann verschieben Sie den Rahmen der Form etwas, um eine gewisse Unregelmäßigkeit ins Layout zu bekommen (mittlere Abbildung). Nehmen Sie den Text in die Zwischenablage und fügen Sie den Text als Bild wieder ein. Nochmals in die Zwischenablage kopiert und in die Landkartenfüllung platziert – fertig!

Weitere Tipps & Tricks bei der Bildbearbeitung

Dokumente oder Formulare darstellen

Häufig müssen Sie in Ihren Präsentationen Formulare oder andere Dokumente darstellen. Optisch können Sie diese Darstellungen verbessern in dem Sie hier mit den Bildformatvorlagen arbeiten.

Achtung! Bei manchen Vorlagen wird vom Original etwas am Rand abgeschnitten. Links sehen Sie das Original. Bei den rechten Bildern fehlt oben und unten Text.

Dies können Sie mit einem Trick umgehen: Platzieren Sie um den Ausschnitt einen zweiten Rahmen (links, hier rot) und kopieren Sie beide Elemente in die Zwischenablage. Verfahren Sie dann wie oben beschrieben und Sie sehen, dass die Randbereiche vorhanden sind (rechts).

Geteilte Fotos

Bei einer Präsentation sollte der Zuschauer durch nicht erahnte Aktionen überrascht werden. Sie können auf diese Weise den Zuschauer zusätzlich fesseln. Die Standard-Animationen bieten schon einige vorgefertigte Effekte, aber mit einer einfachen Lösung haben Sie viele neue Möglichkeiten.

Fügen Sie ein Foto zweimal ein und zerschneiden Sie es jeweils versetzt genau in der Mitte. Nun können Sie die beiden Teile beispielsweise so animieren, dass je ein Teil nach oben bzw. unten verschwindet und (evtl.) zeitgleich dahinter ein neues Bild oder ein Text erscheint (linkes Bild). Probieren Sie vielleicht auch andere Beenden-Effekte aus, die immer wieder neue Eindrücke vermitteln (rechtes Bild, gleichzeitiges > Hinausfliegen nach links und rechts bei gleichzeitigem > Rotieren). Der Vorteil gegenüber den normalen Beenden-Effekten wie z.B. bei > Teilen besteht darin, dass es eine klare Abgrenzung gibt und nicht der Smooth-Darstellung einen etwas verwaschenen Eindruck hinterlässt.

Viel Spaß und Erfolg beim Probieren!

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