16. Oktober 2014

Effektives Personalmanagement mit PowerPoint

Auch wenn sich der Wert des sogenannten Humankapitals nur schwer beziffern lässt, gehören die Mitarbeiter zweifelsohne zu den wichtigsten Faktoren im Hinblick auf die Wertschöpfung eines Unternehmens. Die Methoden des in den 1990er Jahren auch in Deutschland populär gewordenen Human Resource Management (HRM) dienen dazu, Potenziale des firmeneigenen Humankapitals zu ermitteln und zu nutzen.

Wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer von HRM profitieren

Der Begriff des Human Resource Management hat seinen Ursprung im Amerika der 1980er Jahre. In Deutschland spricht man auch von Personalmanagement. Eines der wesentlichen Ziele des Personalwesens ist es, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu gewährleisten und so deren Produktivität zu steigern.

Zufriedene Mitarbeiter sind nachweislich motivierter und somit letzten Endes auch produktiver. Doch dieser Zustand lässt sich nicht so einfach herstellen. Der deutsche Topmanager Hans Christoph von Rohr brachte die Problematik auf den Punkt: „Kapital läßt sich beschaffen, Fabriken kann man bauen, Menschen muß man gewinnen“.

PowerPoint Personalmanagement

Beim Human Resource Management geht es also um mehr als um die reine Personalverwaltung. Zu den Hauptaufgaben des Personalmanagements gehören daher Personalführung, Personalplanung, Personalentwicklung und Personalkommunikation. Ziel ist es die Potenziale jedes einzelnen Mitarbeiters so zu kanalisieren, dass er zur Leistungsfähigkeit und somit zum Erfolg des Unternehmens beiträgt.

Das Harvard Modell und der Michigan Ansatz

Als Grundlage moderner Konzepte des Personalmanagements gelten die beiden in den 1980er entwickelten Konzepte des Harvard Ansatzes und des Michigan Ansatzes.

Der vor rund 20 Jahren von den beiden Professoren Roger Fisher und William Ury entwickelte Harvard Ansatz beschäftigt sich mit internen und externen Faktoren, die sich auf das Personalwesen auswirken. Dazu gehören die Unternehmensphilosophie, die Eigenschaften der Mitarbeiter, der Einfluss von Gewerkschaften, die demographische Entwickung, der Arbeitsmarkt, der technologische Fortschritt und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung. Im Hinblick auf das Personalmanagement wird zwischen vier Handlungsfeldern unterschieden:

  • Der Mitarbeiterfluss des Unternehmens (Einstellung, Versetzung, Beförderung, Entwicklung und Freistellung von Personal)
  • Anreize und Belohnungen durch das Entgelt und Beteiligungssystem
  • Die Arbeitsorganisation
  • Der direkte Einfluss der Mitarbeiter

Dabei sollen die einzelnen Handlungsfelder sowohl untereinander als auch im Hinblick auf die Firmenstrategie miteinander abgestimmt werden. Die Mitarbeiter werden als „soziales Kapital“ betrachtet, weshalb die persönliche Entwicklung des einzelnen Mitarbeiters im Vordergrund steht.

Human Resource Management Harvard Modell

Der Michigan Ansatz wurde Anfang der 1980er Jahre von einer Forschungsgruppe der University of Michigan entwickelt und rückt im Vergleich zum Harvard Ansatz die innere Konsistenz von personalpolitischen Maßnahmen stärker in den Fokus.

Ein zentrales Element ist der „Human-Resource-Cycle“ mit den vier Funktionsbereichen der Personalpolitik: Personalrekrutierung, Entgeltgestaltung, Personalabwicklung und Personalbeurteilung. Das Personalmanagement sollte sich dabei nahtlos in die Unternehmensstrategie einfügen und zu deren Umserzung beitragen.

Moderne Ansätze im Personalwesen

Sowohl das Modell der Harvard Ansatz als auch der Michigan Ansatz dienen weiterhin als Grundlage für moderne HR Management Konzepte. Dazu zählen etwa das AHRI Model of HR Excellence, das Warwick Model, McLagans Wheel of Human Resources oder das Modell von HR Guru Dave Ulrich.

Personalwesen PowerPoint NAPA Kompetenzmodell

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  1. Das ist ein sehr interessanter Artikel.

    Gruß

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