29. Juli 2014

Die perfekte Vorbereitung auf die Kurzpräsentation

Ob in Meetings, auf Tagungen oder zur Präsentation von Arbeitsergebnissen im Rahmen der gemeinsamen Projektarbeit im Team: Kurzpräsentationen sind im beruflichen Alltag allgegenwärtig. Eine gute Vorbereitung ist hier das A und O. Der folgende Beitrag zeigt Ihnen, was es bei der Vorbereitung einer Kurzpräsentation zu beachten gilt.

Zwei Arten von Kurzpräsentationen

Generell lassen sich zwei Arten von Kurzpräsentationen unterscheiden: Zum einen Stegreifreden, die relativ spontan gehalten werden und daher wenig Zeit zur Vorbereitung lassen, zum anderen Kurzvorträge, bei denen in der Regel eine gewisse Vorbereitungszeit gegeben ist. Der Fokus dieses Artikels liegt auf der Vorbereitung einer Kurzpräsentation, da eine gelungene Stegreifrede mehr eine Sache der Übung als eine Sache der Vorbereitung ist.

Die richtige Vorbereitung

Da bei einer Kurzpräsentation keine Zeit für detaillierte Ausführungen bleibt, sollten Sie sich im Vorfeld genau überlegen, was Ihre Kernthese und somit das zentrale Element Ihres Vortrags sein soll. Bauen Sie anschließend Ihren Vortrag um Ihre Kernthese herum auf. Orientieren Sie sich beim ausformulieren Ihres Vortrags an der folgenden Checkliste.

Machen Sie sich Gedanken über Ihr Publikum.

Es macht einen großen Unterschied ob Sie Ihren Vortrag vor Ihren Teamkollegen oder vor Vertretern aus der Vorstandsetage halten. Auf dieser Überlegung aufbauend sollten Sie sich Gedanken darüber machen, was Sie mit Ihrer Präsentation erreichen wollen.

Handelt es sich um einen Fachvortrag zur Informationsvermittlung, eine Selbstpräsentation in Form eines Bewerbungsgesprächs oder um einen Vortrag bei dem Sie ein Produkt vorstellen und nach Möglichkeit auch verkaufen möchten? Passen Sie den Inhalt Ihres Vortrags daher unbedingt an die Bedürfnisse und Erwartungen Ihres Publikums an.

Präsentation vorbereiten

Informieren Sie sich über die örtlichen Gegebenheiten.

Informieren Sie sich im Vorfeld Ihrer Präsentation über die Ausstattung vor Ort. Handelt es sich um einen großen oder einen kleinen Raum? Wie ist die Akustik? Welche technischen Hilfsmittel stehen im Vortragsraum zur Verfügung? Lassen Sie die Antworten zu diesen Fragen in die Vorbereitung Ihrer Präsentation mit einfließen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Einsatz technischer Hilfsmittel. Achten Sie jedoch darauf, einen „Plan B“ in Petto zu haben falls es Probleme beim Einsatz der Technik, beispielsweise in Form eines kaputten Beamers, gibt.

Sparen Sie sich langatmige Einleitungen.

Kommen Sie mit einem prägnanten Einstieg direkt auf den Punkt. Ein solcher Einstieg kann eine Frage an das Publikum, eine kontroverse These oder eine eingängige Catch Phrase sein.

Formulieren Sie Ihren Vortrag in einer bildhaften Sprache.

Greifen Sie dabei auf Elemente aus dem Storytelling zurück. Damit werten Sie die Präsentation für Ihr Publikum deutlich auf, da Sie mehr Spannung schaffen und somit auch mehr Aufmerksamkeit erhalten. Mehr zum Thema Storytelling finden Sie hier.

Üben Sie Ihren Vortrag vor Freunden und Bekannten.

Passen Sie diesen basierend auf deren Feedback an. Achten Sie dabei auf Ihre Körpersprache. In unserem Blog finden Sie eine Reihe von hilfreichen Tipps zum Thema Körpersprache.

Wenn Sie alle diese Punkte abgearbeitet haben sollte einem guten Vortrag von Ihrer Seite aus eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Wir wünschen Ihnen jetzt schon mal viel Erfolg!

Titelfoto: © contrastwerkstatt – Fotolia.com
Beitragsfoto: © thinglass – Fotolia.com
Check out the PresentationLoad PowerPoint Shop

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.