11. Oktober 2016

Wie Sie präsentieren, als wäre es Ihre Bestimmung – Teil 3

Auch im letzten Teil unserer Blogreihe erhalten Sie exklusive Tipps zur Vorbereitung Ihres Auftritts und der erfolgreichen Umsetzung auf der Bühne.

1. Seien Sie abergläubisch

Falls Sie einen Glücksbringer haben, tragen Sie diesen ruhig bei sich. Auch wenn der Glücksbringer wahrscheinlich keine magischen Kräfte besitzt, wirkt er oft wie ein Placebo: Man fühlt sich eben doch besser und souveräner, wenn man die Glückssocke trägt oder den Talisman in der Hosentasche spürt. Ein bisschen Magie hat noch keinem Vortrag geschadet.

2. Stellen Sie Fragen

Stellen Sie Ihrem Publikum während des Vortrags (hypothetische oder konkrete) Fragen, um es zu Ihrer Botschaft in Beziehung zu setzen. Die Fragen können gewichtig, einfach, schwierig, belanglos oder umwälzend sein; die Hauptsache ist, Ihre Zuhörer machen sich Gedanken über das Thema und verorten sich selbst im großen Ganzen.

3. Splittern Sie Ihre Botschaft auf

Wenn Sie eine besonders lange oder informationslastige Rede halten, unterteilen Sie diese in Stücke, sowohl beim Üben als auch beim Vortragen. Gliedern Sie den Vortrag nicht nur in Abschnitte, sondern in Sätze und sogar in Satzteile, um wichtige Sequenzen einzeln zu üben und zu vermitteln. Manchmal reicht es, sich einen einzigen Punkt oder ein Schlagwort zu merken, von dem aus man dann im Gesprächston das Thema weiter ausführt.

4. Treiben Sie Ihren Call To Action voran

Wie bereits angesprochen ist der Einbau eines Call To Action wichtig, während man die Präsentation zusammenstellt. Der CTA wirkt aber nur, wenn er während des Vortrags auch mit etwas Pep forciert wird. Machen Sie jeweils eine Pause vor und nach dem CTA und setzen Sie Ihr bestes „Jetzt kommt das Wichtigste“-Gesicht auf, das Sie in Ihrem Repertoire haben.

5. Verkleiden Sie sich nicht

Wenn es klimpert, ablenkt, die Bewegungsfreiheit einschränkt oder Prismen in Regenbogenfarben durch den Raum wirft, ziehen Sie es nicht an. Abgesehen davon lassen Sie ruhig Ihren persönlichen Stil für Sie sprechen. Sie müssen nicht aussehen wie alle anderen. Trauen Sie sich, etwas bewusst Non-Konformes, nicht ins Corporate Design Passendes zu tragen. Wichtig ist nur, dass es Ihre eigene Marke und Identität widerspiegelt. Mark Zuckerberg und Steve Jobs sind nicht, wer sie jetzt sind, weil sie sich tagelang um ihr Outfit Gedanken gemacht haben.

6. Ermuntern Sie zu Fragen

Frage- und Antwortrunden sind am erfolgreichsten und belebtesten, wenn zum Fragen angespornt wird. Bestärken Sie sogar die absurdesten Fragen – beispielsweise nach der Zuckermenge in Ihrem Kaffee – mit einem „Gute Frage!“ und knüpfen Sie mit der Antwort wieder an Ihre Botschaft an. Wenn Sie Ihr Publikum vor der Präsentation wissen lassen, dass nach dem Vortrag eine Fragerunde stattfinden wird, können sich Ihre Zuhörer schon früh Gedanken machen und passende Fragen überlegen. So vermeiden Sie eventuell ein paar nichtssagende Verlegenheitsfragen.

7. Zwischenrufer handhaben

Immer mal wieder hat man als Vortragender den einen Störenfried im Publikum sitzen, der mit Zwischenrufen oder kritischen Kommentaren den Redefluss unterbricht. Falls das passiert, antworten Sie zunächst nicht mit einem Gegenargument, sondern stellen Sie Nachfragen. Achten Sie auf Ton, Geschwindigkeit und Lautstärke Ihrer Antwort. Bleiben Sie die Ruhe selbst, so können Sie Wind aus den Segeln nehmen. Es ist immer legitim, den Zwischenrufer darum zu bitten, mit seinem Anliegen nach dem Vortrag auf Sie zuzukommen, um Fragen dann zu klären. Tun Sie dies aber besonders freundlich und begeistert, auf keinen Fall mit einem grimmigen „Das klären wir später draußen und unter uns“. Empfehlenswert ist stattdessen eine Formulierung wie „Gerne spreche ich nach dem Vortrag ausführlich mit Ihnen über Ihre berechtigten Anmerkungen.“

8. Engagieren Sie einen Coach

Sollte Ihre Nervosität ein gesundes Maß übersteigen, sodass Sie ihr auch durch unsere Tipps nicht Herr werden, und gleichzeitig viel auf dem Spiel stehen, schämen Sie sich nicht, sich Hilfe zu suchen. Sie können an Gruppenkursen teilnehmen, in denen das Vortragen vor einem Publikum geübt wird, oder sich einen privaten Sprechtrainer mieten, der Ihnen ebenfalls Sicherheit und Selbstbewusstsein vermitteln kann. Unabhängig davon, auf welchem Präsentationslevel Sie sich befinden: Ihre Vortragstechnik wird von dem Training und den Rückmeldungen durch andere sicherlich profitieren.

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