16. April 2019

Back-up Plan in Präsentationen

Jedem passieren von Zeit zu Zeit Fehler. In Präsentationen können sich diese zum Beispiel in Form von inkorrekten Zahlen oder dem versehentlichen Einsatz von falschen Fakten einschleichen. Unangenehm ist es auch, wenn präsentierte Informationen die Firmenpolitik eines zuhörenden Unternehmens in Frage stellen oder kritisieren oder wenn scheinbar lustige Anekdoten nicht als solche verstanden werden.

Kurz gesagt, während einer Präsentation kann vieles schiefgehen. Wird man als Vortragender mit solchen Unannehmlichkeiten konfrontiert, sollte man immer einen Plan B vorbereitet haben.

Natürlich sollte man tunlichst vermeiden, überhaupt in solche Fettnäpfchen zu treten, aber wenn es soweit ist, gilt es, schnell zu reagieren und die Situation zu deeskalieren. Sich vorher einen Plan zu überlegen hilft, in solchen Stresssituationen einen kühlen Kopf zu bewahren und den Vortrag wieder in die richtige Richtung zu lenken.

Hier die effektivsten Möglichkeiten, das Publikum zu beruhigen, um mit dem Vortrag fortfahren zu können:

Sich entschuldigen

Sich zu entschuldigen scheint zwar offensichtlich, wird aber in der Hitze des Gefechts gerne vergessen. Hat man einen Fehler gemacht, sollte man auch dazu stehen und die Verantwortung übernehmen. Eine aufrichtige Entschuldigung ist oft der effektivste Weg, um die Gemüter zu beruhigen.

Klarstellen

Wenn es zu Missverständnissen kommt, sollte man sich die Zeit nehmen und die fragliche oder zweideutige Aussage klarstellen. Dabei gilt es, sich klar und präzise auszudrücken, mit einem bestimmten Ziel vor Augen. Halbgare und unklar formulierte Lösungsversuche erzeugen nur noch mehr Verwirrung und wirken sowohl unprofessionell als auch unaufrichtig.

Sich informieren

Sollte man konfrontiert werden, weil man sich tatsächlich schlecht vorbereitet und zu wenig informiert hat, heißt es Rückgrat zeigen und es zugeben. Das ist zwar unangenehm und auch peinlich, aber deutlich besser, als persönliche Fehler nicht eingestehen zu wollen, denn so wirkt man schnell arrogant und überheblich. Es ist wichtig, zu zeigen, dass man das Publikum und seine Einwände ernst nimmt und sich tatsächlich mit ihnen befasst. Nur so sehen die Zuhörer, dass der Vortragende willens ist, an sich zu arbeiten.

Die später gewonnenen Informationen sollten dann auch in Form einer korrigierten Präsentation oder Email an das Publikum weitergegeben werden.

Über kurz oder lang sieht sich jeder Vortragende mit einer unangenehmen Situation konfrontiert, weshalb es wichtig ist, darauf vorbereitet zu sein. Durch richtiges und professionelles Verhalten in Krisensituationen kann man die Wogen schnell wieder glätten und mit dem Vortrag fortfahren.

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