3. September 2013

Besser präsentieren: Die besten Tipps zur Körpersprache

Die perfekte Präsentation – das ist eine Mischung aus stimmigem Design, formalen Richtlinien (Schriftgröße, Folienanzahl, usw.), Rhetorik und Körpersprache. Gerade die Körpersprache wird von vielen jedoch unterschätzt. Dabei hat diese einen großen Einfluss auf den Erfolg Ihrer Präsentation.

Mit diesen fünf Körpersprache-Tipps verbessern Sie Ihre Präsentationsweise und sind anderen eine Nasenlänge voraus.

Bewegung

Jeder, der Präsentationen hält, stand schon vor der Frage: „Darf ich mich bewegen oder bleibe ich lieber auf einem Punkt stehen?“. Hier ist die Antwort: Sie dürfen beides. Es gibt jedoch in beiden Fällen ein paar Regeln zu beachten. So sollten Sie nicht andauernd auf und ab laufen, sondern Ihren Bewegungen eine Absicht und eine Bedeutung verleihen. Die beste Lösung ist also, sich nur dann zu einem anderen Punkt zu bewegen, wenn es einen Sinn ergibt, beispielsweise, wenn Sie bestimmte Inhalte von einem anderen Standpunkt aus verdeutlichen möchten.

Körperhaltung

Neben einem festen Standpunkt empfiehlt sich auch die richtige Körperhaltung. Egal ob Sie sitzen oder stehen, achten Sie auf eine aufrechte Haltung. Machen Sie sich beim Stehen oder Sitzen also so groß wie möglich. Vermeiden Sie es, einen Buckel zu machen oder die Schultern nach vorne zu neigen und in sich zusammenzusacken. Auch ein Vor-und Zurückwippen mit dem Oberkörper wirkt ungünstig. Was wirkt sich positiv auf Ihre Körperhaltung aus? Ganz einfach: Selbstbewusstsein. Kennen Sie Ihr Vortragsthema sehr gut, halten Sie Ihre Präsentation mehrfach Probe. Je besser Sie mit Ihrem Thema vertraut sind, umso selbstsicherer wirken Sie. Selbstsicherheit richtet den Körper auf.

Hände & Gestik

Wohin mit den Händen beim Vortragen? Viele Referenten neigen dazu, aus Unsicherheit die Hände in den Hosentaschen zu verstecken. Dies ist jedoch ein Fehler. Die Lösung:
Nutzen Sie Ihre Hände so oft wie möglich, um Aussagen mit Hilfe von Gesten zu unterstreichen. Machen Sie sich keine Gedanken darüber, wie oft Sie gestikulieren sollten. Fühlen Sie sich frei, Ihre Hände einzusetzen, wann immer Sie es für nötig halten. Da Bewegungen auf unser Gehirn generell attraktiv wirken, erhalten Sie somit in jedem Fall Aufmerksamkeit. Die Zuschauer werden Ihren Händen folgen und Interesse an dem haben, was Sie zu sagen haben.

Blickkontakt in der Praesentation

© Rido – Fotolia.com

Blickkontakt

Blickkontakt zu Ihren Zuschauern ist einer der wichtigsten Faktoren für eine gute Präsentation. Halten Sie Blickkontakt zu jedem Zuschauer, jedoch nur jeweils zu einer Person pro Augenblick. Warum? Die meisten von uns werden nervös, wenn sie vor mehreren Leuten reden sollen. Dabei gleitet unser Blick dann von Zuschauer zu Zuschauer und wir fragen uns, was diese jetzt wohl denken mögen – und wir werden unsicher. Wenn Sie sich bei Ihrem Vortrag darauf konzentrieren, pro Augenblick jeweils nur eine Person anzusehen, haben Sie eher das Gefühl, nur zu einer Person zu sprechen und werden selbstsicherer. Außerdem fühlt sich diese Person dann angesprochen – ein positiver Wechseleffekt, der Ihnen Aufmerksamkeit garantiert.

Beitragsbild: © cristovao31 – Fotolia.com

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