14. November 2019

Wirkungsvolle Sprechpausen in Präsentationen

Sprechpausen sind ein einfaches, aber extrem effektives sprachliches Mittel, um Spannung aufzubauen und Präsentationen zu beleben. Falsch eingesetzt können sie dem Vortragenden aber auch zum Verhängnis werden, da sie schnell unnatürlich wirken und es erscheint, als wäre der Sprecher sich seiner Sache nicht sicher und nervös.

Wir haben einige Anwendungsmöglichkeiten für Sie zusammengefasst, damit Sie das volle Potential von richtig gesetzten Pausen ausnutzen und Fettnäpfchen vermeiden können.

  • Pausen zur Betonung

Eine Pause nach einer Schlüsselaussage oder einem Schlüsselfakt unterstreicht die Wichtigkeit desselben und zeigt dem Publikum, dass es aufmerksam sein und sich an das Gesagte erinnern soll. Hier ist es wichtig, den Redefluss nicht zu lange zu unterbrechen, da das ablenken und unangenehm für Ihre Zuhörer werden kann.

Pausen dieser Art sollten nicht zu oft, höchstens drei bis viermal, pro Präsentation verwendet werden, da sie sonst ihre Wirkung verlieren.

  • Pausen für Selbstvertrauen

Wenn Sie gegen Mitte oder Ende Ihrer Präsentation merken, dass Ihr Selbstvertrauen schwindet oder Ihr Vortrag nicht mehr optimal läuft, legen Sie eine Pause ein, um sich wieder zu fassen. Eine Pause gibt Ihnen als Vortragendem die Gelegenheit, Ihre Gedanken neu zu sammeln und mit neuer Kraft weiterzumachen.

Solche Pausen sollten kurzgehalten werden, um das Publikum nicht zu verunsichern und die eigene Unsicherheit nicht zu zeigen.

  • Pause zum Informationsverdauen

Manchmal fällt Ihnen auf, dass das Publikum beginnt, sich auszuklinken. Das liegt nicht daran, dass Ihre Zuhörer nicht interessiert sind – wenn es zu einem Überschuss an Informationen kommt, braucht Ihr Publikum einen Moment der Ruhe, um die Vielzahl an neuen Eindrücken und Fakten zu verarbeiten.

Durch eine Pause geben Sie den Zuhörern die Chance, die neuen Erkenntnisse zu ordnen und wieder aufnahmebereit zu werden.

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