12. Juni 2019

Der richtige Umgang mit Fehlern in Präsentationen

Jeder macht Fehler, nicht umsonst heißt es „Irren ist menschlich“. Auch während Präsentationen kann es schnell zu Versprechern oder Aussetzern kommen. Wenn man allerdings richtig reagiert und mit Fehlern korrekt umgeht, kann man die Präsentation trotzdem reibungslos fortsetzen und erfolgreich beenden.

Sich einzugestehen, dass Fehler nun mal passieren und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, ermöglicht es, sich einen Krisenplan zu erstellen. Wenn man im Vorhinein übt, wie man Fehler zu handhaben hat, ist man im Ernstfall gut gewappnet.

Entspannt bleiben

Anstatt zu hoffen, keine Fehler zu machen, ist es besser, sie als Teil des Lebens zu akzeptieren und zuversichtlich zu bleiben. Einen Fehler zu machen bedeutet nicht das Ende der Welt und auch nicht das Ende der Präsentation. Wichtig ist es, ruhig zu bleiben und sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. So können Fehler mit Würde und Selbstvertrauen überwunden werden, anstatt in Panik zu geraten.

Fehler ausbessern oder nicht?

Manche kleinen Fehler fallen dem Publikum nicht weiter auf und können daher ignoriert werden. Aber selbst wenn sie jemandem auffallen, ist es manchmal besser, sie zu ignorieren, um den Präsentationsfluss nicht zu stören. Fehler, die jedoch den weiteren Verlauf der Präsentation negativ beeinflussen oder direkt zu Missverständnissen führen, sollten sogleich angesprochen und ausgebessert werden. Hier ist es wichtig, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein und die Tragweite eines Fehlers richtig einzuschätzen.

Haltung bewahren

Große und offensichtliche Fehler, die den Verlauf der Präsentation stören oder das Publikum fehlleiten, sollten zugegeben und korrigiert werden. Hier gilt es, aus einer Mücke keinen Elefanten zu machen, sondern lieber mit Ruhe und einer gewissen Leichtigkeit vorzugehen. Offen zugegebene Fehler, die schnell und ohne viel Aufhebens ausgebessert werden, lassen den Vortragenden nur menschlich wirken und machen ihn sympathischer.

Durch Lächeln Ruhe ausstrahlen

Die Kraft und der Einfluss eines aufrichtigen Lächelns sollten nicht unterschätzt werden. Meistens wird das Publikum nicht vom Fehler an sich unangenehm berührt, sondern von der Reaktion des Vortragenden. Ein Lächeln signalisiert innere Ruhe und dass alles in Ordnung ist. Diese positive Einstellung wird auf die Zuhörer übertragen und man kann mit dem Vortrag fortfahren.

Abhaken und weitermachen

Nachdem ein Fehler passiert ist, gilt es, mit der Präsentation fortzufahren und die unangenehme Situation hinter sich zu lassen. Ist der Fehler angesprochen und ausgebessert worden, sollte man keine weiteren Worte mehr darüber verlieren. Der Vortragsfluss sollte nicht mehr als nötig gestört werden, je eher alles wieder in geregelten Bahnen läuft, desto wohler fühlt sich auch das Publikum. So können alle mit dem Fehler abschließen und ihn hinter sich lassen.

Wie in vielen Bereichen des Lebens ist auch beim Präsentieren vor allem eines entscheidend: Übung. Auch wenn Ihnen manch ein Präsentationstermin vielleicht zunächst unangenehm sein mag, es lohnt sich, mit offenem Visier darauf zuzugehen. Räumen Sie sich selbst die Erlaubnis ein, Fehler zu begehen und nehmen Sie diese offen an. Ihr Publikum wird Ihrem Beispiel folgen.

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