15. Mai 2019

Neuer Trend: Vertikale Videos in Präsentationen

Bisher galten vertikale Videos in Präsentationen als Fauxpas und unprofessionell, sie wurden nach Möglichkeit vermieden. Diese Videos passen nicht zur horizontalen Ausrichtung normaler Bildschirme und leiden daher unter schlechter Sichtbarkeit und unattraktiven schwarzen Balken an den Seiten. Smartphones und Social-Media-Apps wie Snapchat und Instagram haben aber im Laufe der letzten Jahre das Nutzerverhalten in dieser Hinsicht verändert und vertikale Videos salonfähig gemacht.

Firmen, die ein modernes Image pflegen und/oder junge Zielgruppen ansprechen möchten, sollten auf diesen Trend aufspringen und ebenso auf vertikale Videos setzen. Wer umdenkt und mutig Schritte in eine neue Richtung setzt, kann zeigen, wie jugend- und medienaffin er ist und neue Konsumentengruppen ansprechen.

Vorteile vertikaler Videos

Vertikale Videos sprechen das jüngere Publikum besser an als horizontale Videos, da Jugendliche mit sozialen Medien und Smartphones aufgewachsen und mit diesem Videoformat vertraut sind. Vertikale Videos sind Smartphone-freundlich und somit für mobile Anwendergruppen besser geeignet. Als Firma zeigt man durch den Einsatz dieser Videos, dass man sich für die Umstände seiner Kunden interessiert und ihnen entgegenkommen möchte. Damit einhergehend steigern vertikale Videos die Überzeugungskraft und Authentizität der enthaltenen Botschaft, vor allem das aus sozialen Medien bekannte Story-Format wirkt auf junge Menschen direkter und ehrlicher als klassische Videos.

Die ungewöhnliche Ausrichtung vertikaler Videos ist zudem innovativ und zieht Aufmerksamkeit auf sich. Während horizontale Videos niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken, wirken vertikale Videos schon alleine aufgrund ihrer Ausrichtung interessant.

Viele neue technische Möglichkeiten, wie Geo-Tags, Augmented-Reality-Inhalte und andere moderne Gimmicks können glaubhafter in vertikale Videos integriert werden als in horizontale Videos. Das liegt unter anderem daran, dass dieselben Nutzergruppen, die diese Technologien einsetzen, auch primär auf vertikale Videos setzen.

Obwohl wir eingangs auf die Probleme vertikaler Videos in Verbindung mit horizontalen Bildschirmen hingewiesen haben, lassen sie sich doch auch in klassischen, horizontalen Präsentationen gekonnt in Szene setzen, wenn man die Folien richtig strukturiert. So sollte, anstatt mit nur einem Video alleine Platz auf der Folie zu verschwenden, auf einer Seite der Folie das Video und auf der anderen Seite passender Text gezeigt werden. Durch diese Aufteilung kann man unschöne schwarze Balken umgehen und mehr Information auf einen Blick präsentieren.

Nicht für jede Zielgruppe geeignet

Doch Achtung! Trotz der oben angeführten Vorteile vertikaler Videos ist es nicht für jedermann empfehlenswert, ab sofort generell auf horizontale Videos zu verzichten. Wie angesprochen sind es vor allem junge Menschen, die auf vertikale Videos ansprechen, während sich ältere Generationen schnell vor den Kopf gestoßen fühlen. Daher ist es für Unternehmen und Vortragende unabkömmlich, ihre Zielgruppe exakt zu ermitteln, um dann eine entsprechende Medienstrategie zu erstellen. Nur so kann erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit garantiert werden!

Falls Sie sich noch weiter in das Thema Vertikale Videos einlesen möchten, empfehlen wir Ihnen den lesenswerten Blogartikel von CreativeMarket.

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